Neujahresvorsätze - Selbstorganisation

Der erste Monat

Nun haben wir den ersten Monat geschafft. Wie viel von Deinen Routinen und Plänen die Du verfolgst sind übrig geblieben? 

Was machen die alten Gewohnheiten? Haben sie es sich schon wieder auf Deinem Bett gemütlich gemacht oder ist sogar schon die "Snooze-Taste" wieder in Deinem Alltag angekommen? 

 

Wie bekommst Du jetzt die Kurve und wie schaffst Du es, genau jetzt die Notbremse zu ziehen? Keinen Grund zur Sorge, auch hier heißt es mal wieder:


Einfach machen!

Nein, natürlich ist es noch nicht zu spät und nur weil Du im ersten Anlauf gescheitert bist, bist Du weder ein schlechter Mensch, noch eine schlechte Mutter, noch prinzipiell unheilbar chaotisch.

 

Gehe einfach nochmal zurück zum Anfang und mach Dir klar was Du verändern möchtest. Haben Routinen gut geklappt? - Dann führe sie einfach wieder ein und nicht erst morgen, sondern heute Abend schon. Starte doch einfach ein "15-Minuten-Routine" in der Du Deine Wohnung aufräumst. Schnapp Dir einen Korb und gehe von Raum zu Raum und sammele alle Dinge, die nicht in diesen Raum gehören im Korb. Nach 15-Minuten legst Du nur noch alle Dinge aus dem Korb an seinen Platz. 

Halte durch!

Eine Studie sagst, dass Gewohnheiten 21 Tage brauchen um sich zu festigen, schon ein einziges "mach ich morgen" oder "jaja gleich", bringt Dich wieder zurück auf Anfang. Also Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Glaub mir, nach einiger Zeit wirst Du Dich fragen, was Du in der abendlichen 15-Minuten-Routine noch aufräumen sollst, weil Deine Wohnung nicht mehr chaotisch genug ist. Dann kannst Du direkt Deine Putzroutine mit einfließen lassen. Schnapp Dir einen Staubwedel, ein Microfasertuch und staube alle zwei Tage die Oberflächen ab. Das geht mit Deiner Lieblingsmusik besonders gut. An den Tagen dazwischen, könntest Du die Toilette reinigen, alle Spiegel putzen und den Herd gründlich reinigen. 

Bildet Teams!

Alleine aufräumen und Routinen in den Alltag integrieren ist gar nicht so einfach. Klar möchte man, wenn man abends nach Hause kommt, nur noch die Füße hochlegen. Aber gemeinsame 15 Minuten aufräumen & putzen tut nicht weh und ihr schafft mindestens das Doppelte. Manchmal macht es sogar Spaß oder man kann sich gut dabei unterhalten. 

 

Du wirst merken, dass nach einiger Zeit jeder seine eigenen Aufgaben hat und ihr immer schneller werdet. Hier unser Beispiel:

Marc

  1. sammelt den Müll aus der gesamten Wohnung
  2. öffnet Balkontür und Fenster zum Lüften
  3. bringt den Müll raus
  4. räumt dreckiges Geschirr in den Geschirrspüler und stellt diesen an
  5. spült Töpfe, Pfannen und Futternäpfe von Hund und Katze
  6. füllt alle Näpfe wieder auf
  7. gießt die Pflanzen
  8. bringt Pfand in die Abstellkammer und holt Getränke
  9. schließt Balkontür und Fenster wieder

Jas

  1. Sprüht Toilette und Ceranfeld mit entsprechendem Reiniger ein
  2. räumt den Geschirrspüler aus
  3. wischt die Oberflächen + Tische ab, stellt die Deko wieder auf
  4. reinigt Spiegel im Flur
  5. stellt Schuhe weg und räumt Schals und Mützen weg
  6. reinigt Ceranfeld und Küchenoberflächen
  7. putzt die Toilette und wischt das Waschbecken aus
  8. bereitet eine Maschine Wäsche für den nächsten Tag vor 
  9. nutzt Raumspray und zündet Kerzen an

Wie ihr seht, kann man in 15 Minuten gemeinsamer Arbeit eine Menge schaffen. Die morgendliche Routine, werde ich euch im nächsten Blogeintrag vorstellen. Also los geht's - ran an das Chaos

Jas


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Kommentare: 1
  • #1

    Nadine (Freitag, 18 August 2017 15:47)

    Sehr cool! Bei mir läuft es ähnlich! Ich räume immer zuerst den ganzen Müll weg und reiße auch die Türen und Fenster auf �
    Liebe Grüße Nadine von tantedine.de


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